03.06.2011 10:22 Age: 7 yrs
By: A.Lerch

Prävention zur Vermeidung des Zahnverlustes


Das Institut der Deutschen Zahnärzte führte eine Studie zum Thema Zahngesundheit durch. Es ermittelte, dass Karies und Parodontitis etwa gleich häufig Ursache dafür sind, wenn die Entfernung eines Zahnes notwendig wird.

Das IDZ veröffentlichte das Ergebnis seiner Untersuchung in Zusammenarbeit mit der Universität Jena. Die wissenschaftliche Studie wurde anhand von 12.000 Fällen bei 600 Zahnärzten durchgeführt. Der Verlust eines Zahnes wird zu 29,7 Prozent durch Karies ausgelöst und zu 28,5 Prozent durch parodontale Erkrankungen. Demnach liegen beide Zahnerkrankungen als Ursache nahe beieinander.

Die Untersuchung ergab außerdem, dass Zahnverlust ab dem 40. Lebensjahr zunimmt. Meist ist mit steigendem Alter Parodontitis der Grund dafür. Allerdings sank die Gesamtzahl der jährlichen Extraktion von Zähnen seit Anfang der 90er Jahre von 16 Millionen auf etwa 13,4 Millionen im Jahr 2009. Der deutliche Rückgang, ist einem steigendem Bewusstsein der Patienten für Prävention zu verdanken. Mit einer entsprechenden Zahnpflege und einer regelmäßigen Durchführung der professionellen Zahnreinigungen durch den Zahnarzt kann der Zahnverlust vermieden werden.